Trauriges....

 


Leider müssen auch wir "Schicksalsschläge" hinnehmen und mit ihnen klar kommen.

Da auch diese Tiere ein Teil von uns waren möchten wir nicht das sie in Vergessenheit geraten.

"Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot - der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird."


"Happy"

Als ich von einer Angorazüchterin ganz in der Nähe von uns erfuhr, war ich ganz aus dem Häusschen und "nervte" sie, sie solle sich doch bitte melden wenn sie ein Angoramädchen für mich habe.

Das tat sie dann auch und nach toller Aufklärung über "Fellpflege und scheren" durften wir "Happy" zu uns holen. Tagelang war ich damit beschäftigt sie einfach nur zu beobachten. So ein wunderbares Tier! Umso grösser der Schock als sie ganz plötzlich und unerwartet am 25.12.2007 tot in ihrem Stall lag. Nach Telefonaten mit 2 Tierärzten musste ich mich damit zufrieden geben das niemand sagen konnte woran unsere "Happy"die nichtmal 1 Jahr alt geworden war, verstorben ist. Das Weihnachtsfest war somit getrübt und wir vergruben "Happy" noch am selben Tag bei uns im Garten.

Mach´s gut meine Süsse.


"Pitty"

"Pitty" kauften wir von einem "Schlangenfutter Vermehrer" frei. Natürlich wissen wir das man damit nur für "Nachschub" sorgt. Aber manchmal sagt das Herz etwas anderes als der Verstand. Somit schaffte ich es gerade noch rechtzeitig" Lucky" ( bereits erfolgreich vermittelt ) und "Pitty" freizukaufen, während schon der Schlangenfutter Intressent mit einem Käfig hinter mir und Julia stand. Mit den Worten: "Was ist nun? Ich nehmen alle!" drängte er sich weiter vor. Julia und ich schnappten uns 4 Meerschweine. "Pitty" war der Kleinste von ihnen und hatte die Augen nur halb geöffnet.

Mit den Worten "Dich krieg ich schon wieder hin" machte ich mir selber Mut - Die nächsten Tage entwickelte sich "Pitty" prächtig. Anfangs flitzte er wie von der Tarantel gestochen in seinem Käfig rum und nach einer Woche kam er zum Fressen bereits vorsichtig und ruhig aus seinem Häuschen und knabberte Gurke und Apfel. Als ich mir ziemlich sicher war, das es ihm wieder besser geht - lag er tot in seinem Stall und ein trauriger "Lucky" hockte daneben. An solchen Tagen möchte man am liebsten alles hinschmeissen.

Ruhe in Frieden kleiner "Pitty".


"Samson"

"Samson" bekamen wir mal von einem Junior Züchter. Als "Samson" ein Jahr alt war beschlossen wir "ihn" kastrieren zu lassen und er hatte gemeinsam mit "Rambo", "Hasele" und "Frechdachs" (Kleintierwiese) einen Kastrationstermin beim Tierarzt. Der Tierarzt rief abends an und meinte wir könnten schon früher kommen,da eins der Kaninchen ein Mädchen sei und nicht kastriert werden müsse. Als ich hinfuhr um alle unsere vier Schützlinge abzuholen, lag "Samson" noch in Narkose da der Tierarzt leider erst nach der Injektion feststellte, das es sich um eine Zippe handelte. Vorsichtig wurden alle mitgenommen und "Hasele" und "Frechdachs" bei der Kleintierwiese abgeliefert. Mit "Samson" und "Rambo" fuhr ich nach Hause. "Rambo" war schon wach und torkelig, "Samson" aber schlief noch immer tief und fest. Zuhause angekommen stellte ich beide zur Beobachtung mit zu mir ins Büro. Die Zeit verging und Samson wachte einfach nicht auf........

Für mich eine schreckliche Geschichte, den dieser tot hätte nicht sein müssen.

Verzeih´uns kleine "Samson"...

 


"Kuschel"

"Kuschel" kam als Notfallkandidat zu uns, die erste Tour am gleichen Tag war unser Tierarzt. "Kuschel"hatte solch verfilztes Fell, das wir es bis auf 1-2 cm runter scheren mussten damit er sich überhaupt wieder bewegen konnte. Die Nase zeigte das rohe Fleisch ( womöglich von einem seiner "Kumpels abgebissen ) und sein Auge war absolut vereitert ( chron.Bindehautentzündung). Leider war es auch ihm nicht mehr vergönnt in eine liebevolle Familie weitervermittelt zu werden.

Mach´s gut kleiner "Kuschel"


"Marnie"

"Marnie" wurde uns am 15.April 2008 von einer Tierschützerin aus Hannover gebracht.

Sie ist in einem sehr schlechten Zustand.

Abends wurde "Marnie" einer bekannten von uns übergeben, die blaue Rexe züchtet. Sie versucht mit ihrem Kollegen "Marnie" wieder aufzupäppeln und wird sie mit Antibiotika behandeln. "Marnie´s" Zustand ist sehr kritisch, da wahrscheinlich ihr Unterleib/Haut extrem entzündet ist. Wir wollen hoffen das sie nicht eingeschläfert werden muss. Momentan bekommt sie medinzinische sowie tierärztliche Versorgung und spezielles Futter, was recht teuer ist.

Ausserdem sitzt "Marnie" momentan auf Handtüchern, da Stroh zu hart wäre um ihre Wunden heilen zu können. Ein sehr hoher Pflegeaufwand für Janine.

 

 

Da wir schon einige Anfragen bekommen haben, Marnie lebt natürlich !!

Dennoch gehören diese Bilder hier eindeutig in die Kategorie "Trauriges"!

Wir sind voller Hoffnung das Marnie es schafft!!!


"Wusel", weiblich

Die Fünfjährige Meeri Dame "Wusel" kam am 10.Mai 2008 zu uns, da ihr Partner "Flusen"leider eingeschläfert werden musste. Leider konnte "Wusel" sich nicht richtig bei uns einleben, fraß zwar aber wollte anscheinend lieber alleine sein und trauern. Morgens am 19.Mai fand ich "Wusel" leblos in ihrem Stall liegen. Ihre damaligen Besitzer brachten Blumen für die kleine Wusel, die wir ihr auf ihr Grab stellten.

Wir sind sicher das sie "Flusen" auf der Regenbogenbrücke treffen wird... Mach´s gut kleine "Wusel".


"Nepomuk", männlich

"Nepomuk" kam am 30.Mai mit 3 weiteren Böckchen zu uns. Er sah bereits sehr schlecht aus, stark mit Haarlingen befallen, Verschnupft und unterernährt. Der erste Weg mit ihm war unser Tierarzt der sofort Spritzen gegen Haarlinge u. Aufbauspritzen verabreichte. Lunge und Bronchien waren zudem bereits stark vereitert. Beim atmen kamen Eiterblasen aus seiner Nase. Dennoch wirkte er noch sehr aufgewegt, frass und war frohen Mutes. Abends Am 10.Juni wollte er nichts mehr. Nicht mehr fressen, nichts trinken, nicht grasen, nicht rumlaufen.Am 11.Juni entschlossen wir uns zusammen mit dem Tierarzt, unseren kleinen "Neppi" einschläfern zu lassen um ihn zu erlösen.

Ruhe in Frieden kleiner "Neppi"


"Wildmix Baby´s"

Alle unsere zehn Wildmix Baby´s lagen am Morgen des 12.Juni plötzlich tot in ihrem Stall. Ursache ungeklärt. Verdacht auf RHD. Schrecklich und ohne Worte.


Dori, weiblich

"Dori"wurde schon mal von uns zusammen mit ihrer Freundin "Lilo" vermittelt mit der sie auch bei uns einzog. Aus finanziellen Gründen kam sie jedoch wieder zu uns zurück und brachte "Lilo"und noch ihren neuen Freund den Kastraten "Snoopy" mit. Laut Vorbesitzerin sind die beiden nun unzertrennlich und mit "Lilo" versteht sie sich nun gar nicht mehr. "Snoopy" hatte sie bereits ihr Herz geschenkt, und die beiden warteten auf einen neuen Futtergeber, als "Dori" kurz nach ihrer Ankunft bei uns an einer Lungenentzündung verstarb.


"Schlappi",männlich

"Schlappi" kam als Notfall zu uns mit seinen drei Kaninchenkollegen"Kuschel"und "Gizmo". Alle drei waren total zerbissen, "Gizmo" und "Schlappi" aber vertrugen sich ( zwei unkastrierte Rammler ). Schlappi hatte keinerlei Fell an den vernarbten Öhrchen und war sehr scheu und voller Haarlinge. Nach wochenlangem Haarlingsbekämpfen, war nun langsam erfolg zu erkennen und auch die Haare an den gesäuberten Öhrchen ( voller Urin von der reinen Rammlerhaltung und den vorhergegangenen Rangordungskämpfen ) wuchsen endlich nach.Nach einigen Monaten hatten wir nun endlich das Geld für eine Kastration zusammen ( vor ihm warteteten ja auch noch andere Kaninchen auf ihre Kastration), um Schlappi die Gelegenheit zu geben endlich in sein eigenes zuhause zu ziehen.

Er saß die sechs Wochen Kastrationsfrist bei uns ab und wartete darauf endlich in sein neues zuhause nach Braunschweig zu ziehen!Eine Woche vor Ablauf der Kastrationsfrist hatte ich das Gefühl er gab sich auf. Er frass sehr lustlos und hockte nur noch in seiner Ecke, war aber im Auslauf völlig "unauffällig".

Ich beschloss ihn mit "Sunshine" einer geretteten Häsin zu vergesellschaften, was auch gut klappte. Die beiden kuschelten und beleckten sich und "Schlappi" blühte wieder auf und frass wieder. 3 Tage später hatte ich einen Termin bei unserem Tierarzt wegen Fundtier "Lucky" und einer Zahn OP unseres Hundes "Joey". Beim morgigen Füttern im Gehege hatte ich das Gefühl Schlappi hat geschwollene Augen. Kurzerhand setzte ich ihn in die Transportbox und nahm ihn mit zum Tierarzt. Diagnose: Myxomatose. Er wurde Notgeimpft und bekam über einige Tage Antibiotika. Die nächsten Tage bangten wir um sein Leben....Auf dem Behandlungstisch hatte er bereits geschwollene Öhrchen. Die nächsten Tage ging es ihm jedoch besser, auch wenn er natürlich wieder in Einzelhaft ohne seine "Sunshine" musste. Und ich hatte Hoffnung das er es doch noch schafft.

Schliesslich ist er ein Kämpfer.

Er bewohnte unser Büro und war in meiner Nähe, bekam meine fast ungeteilte Aufmerksamkeit.

Drei Tage später, waren die Augen zugeschwollen, aus Augen und Nase lief eitriger Ausfluss.Das Geräusch des atmens war kaum zu ertragen.Der Geschlechtsbereich war stark geschwollen. Ich zog mich an und begleitete "Schlappi" auf seiner letzten Fahrt.

Hätte ich ihn doch bloss erst impfen und dann kastrieren lassen.

Mit dieser Schuld muss ich nun leben.

Mach´s gut Schlappi mein Süsser Kämpfer, grüss mir Kuschel auf der Regenbogenbrücke. Liebe Grüsse auch von "Gizmo", "Sunshine" und Nadine und Micha mit "Mamba" deiner zukünftigen Partnerin, die du leider nie kennenlernen durftest...


Elvis, männlich

Elvis kam mit seinen drei Kumpels ( alle waren namenlos ) gemeinsam zu uns. Alle waren hatten angefressene und kaputte Öhrchen. Elvis hatte immer wieder Probleme mit seiner Haut, mit den Zähnen, mit der Verdauung, mit den Augen und und und, so dass wir beschlossen das er als Gnadenhofschwein bei uns bleiben würde. Eines Tages stellte unser Tierarzt die Diagnose "inoperabele Tumore", sowie Blasensteine. Am Morgen des 20. Oktober lag Elvis neben seinem Freund Bambam tot im Stall.

Ruhe sanft kleiner Elvis und grüss und deinen damaligen Freund Nepomuk..


Elisa, weiblich

Heute am 3. Advent 2008 verstarb unsere Riesenhäsin "Elisa".

Als ich Morgens zum Füttern ins Gehege kam, lag sie tot in der Heuecke. Ohne jegliche Anzeichen, einfach tot. Am Abend zuvor hoppelte sie noch fröhlich auf mich zu und als ich Morgens die Wasserschale auffüllte wo alle Kaninchen sofort ihre Köpfe reinhalten fiel mir natürlich sofort auf das Elisa nicht da war und nicht zu fressen kam. Ich schaute im Grossen Häuschen und überall nach, als ich sie plötzlich liegen sah.

Auch der Gedanke dass sie im Kreise ihrer Freunde starb und nicht wie damals geplant im Kochtopf bevor sie von einer Tierschützerin gerettet wurde ist nur ein schwacher Trost...

Grüss mir deine Freunde auf der Regenbogenbrücke und Danke das du mir immer mehr Vertrauen geschenkt hast.

Mach´s gut meine Grosse